Das Programm für die Menschen in unserer Gemeinde:

1) Die Innenstadt beleben

Aufgrund der geringen Entfernung zur Einkaufsstadt Liezen wird Rottenmann wohl keine Handelsstadt mehr werden, das steht fest. Aber eine Grundversorgung im Zentrum unserer Stadt muss dennoch für die Bewohner sichergestellt werden, das heißt: Lebensmittelmarkt, Restaurant, Kaffeehaus/Konditorei, ärztliche Versorgung, betreutes Wohnen, öffentl. WC, etc.

Das im Herbst 2014 vorgestellte Innenstadt-Projekt der Liste WiR würde genau hier ansetzen! Auch die Mitte Jänner präsentierte Innenstadt-Umfrage (Arch. Nussmüller, Mag. Rosegger) zeigt diese Wünsche unserer Bevölkerung auf. Wir werden daher das Konzept weiterverfolgen und nach Beendigung des Rechtsstreits alle Möglichkeiten ausloten. Natürlich im Einklang mit der Ortsbildschutzkommission.

 

2) Das Ortsbild verschönern

Unsere Stadt hat in den letzten Jahren an Schönheit und Attraktivität verloren. Ein wesentlicher Grund sind die lieblose Gestaltung/Erhaltung mancher Häuser im Zentrum, bröckelnde Fassaden und leere Auslagen, sowie auch vernachlässigte Grünanlagen und Straßen…(Abfälle, Zigarettenstummel, etc.).

WiR fordern daher die Wiedereinsetzung der Fassadenfärbelungsaktion, sowie zumindest einmal wöchentlich die Reinigung der Straßen/Gehsteige (Straßenkehrer). Beides hat schon einmal gut funktioniert. Dazu (sinnvolle) Wegweiser und eine „erklärende“ Beschilderung der historischen Bauten sowie die Einrichtung einer „Information“ für Besucher im Rathaus.

 

3) Bessere Zusammenarbeit mit der Polizei

„Wo ist unser Freund und Helfer?“, fragen sich immer mehr Bewohner… Nach vielen Gesprächen auf der Straße kommen wir zum Schluss, dass sich vor allem ältere Menschen nicht mehr sicher fühlen in unserer Stadt. Das hat unterschiedliche Gründe: „Zu viele Fremde auf der Straße“, die andere Mentalität und Lebensweise, aber auch Vandalenakte, Verkehrsrowdys – oder (durch die günstige Lage an der A9) sich wiederholende Diebstähle und Einbrüche verunsichern unsere Gemeindebürger.

Wir fordern daher eine intensivere Zusammenarbeit mit der örtlichen Polizei, also mehr Präsenz auf der Straße, sowie Kontrollfahrten durch die Siedlungen, sowie die regelmäßige Überprüfung von Personen.

 

4) Regelung für Zuwanderer

Rottenmann wurde in den letzten 20 Jahren zu einem beliebten Ort für Zuwanderer. Dieser Umstand erfordert selbstverständlich klare Richlinien. Niemand von den Großparteien wagte sich bisher an dieses Thema heran, das gerade in Rottenmann von besonderer Bedeutung ist.

WiR halten fest: Integration findet kaum statt. Daher muss es eine gemeinsame Ordnung geben, die sich an unseren Standards und an unserer Lebensweise orientiert. Ohne gewisse Leitlinien wird es keine Integration geben, sondern eine unerwünschte Parallelgesellschaft – und damit unzählige Reibungspunkte.

Daher wollen wir einen Ausländerbeirat einsetzen. Dieser wird von den Migranten selbst gewählt, in ihm sollen alle relevanten Volksgruppen der Gemeinde vertreten sein. Die gewählten Mitglieder dieses Beirates sind dann die direkten Ansprechpartner der Gemeinde hinsichtlich Rechte und Pflichten, aber auch bei der Bewältigung von Integrations-Problemen (in Mehrparteienhäusern, Kindergärten, Schulen, etc.).

 

5) Erhaltung der Volksschule Oppenberg

Das Herz der Gemeinschaft Oppenberg ist noch immer ein sehr liebevoll geführtes Schulhaus mit einer Kindergruppe und eine Volksschulklasse. Diese erreicht auch im nächsten Schuljahr nicht die von SPÖ-Landesrat Schickhofer geforderte Mindest-Schüleranzahl von 10.

In Anbetracht der Tatsache, dass Regierungskommissär und Ex-Bürgermeister Baumschlager nur bestätigte, dem Auftrag seines Parteikollegen nachzukommen und er nicht einmal darüber nachdenkt, dieses Kleinod an Infrastruktur zu erhalten, haben wir ein realisierbares Konzept erarbeitet, das den Bestand der VS Oppenberg in den nächsten Jahren sicherstellt (als Modell haben wir die private VS Pack besucht und analysiert).

Kurz gesagt: Mit uns wird nicht einfach zugesperrt, wir arbeiten am Fortbestand der VS Oppenberg!

 

6) Gebühren senken!

Der Gemeindegebühren-Vergleich (Müll, Wasser, Kanal) aus dem Jahr 2013 brachte es an den Tag: Unsere Gemeindebürger zahlen überdurchschnittlich hohe Gebühren. Sogar der Strompreis ist überdurchschnittlich hoch!

Das muss nicht sein. Unsere Meinung: Wenn wir schon selbst Strom erzeugen, dann dürfen wir davon ausgehen, dass die eigene Stromproduktion einen Vorteil für unsere Mitbürger bringt – nicht das Gegenteil! Denn eine Gemeinde soll für seine Bürger arbeiten, nicht für die Gewinnmaximierung seiner Betriebe.

 

 

WiR für Rottenmann

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